Schwere Zeiten - wie kann es leichter werden?

Traurigkeit macht sich breit. Ein Hauch von Depressivität. Eine dicke Depression.

Eine Stimmung, die einen tief sinken lässt. Man sitzt in einem Loch, kommt kaum noch heraus an die frische Luft und ist nicht mehr in der Lage sich zu erholen. Anspannung pur.

 

Du verschaffst dir keine Ablenkung, alles ist zu viel. Keiner kann dich verstehen, sieht deine Not. Du träumst nicht mehr vom Schönen, kannst es gar nicht sehen. Zu sehr dringen die Schatten in dich hinein, zu sehr scheint dich der Kummer einzuholen. Du fühlst dich halb tot, abgeschnitten von den Welten, in denen du nicht mehr leben kannst.

 

Es fühlt sich an als seist du auf einem Schiff kurz vor dem Ertrinken. Wasser dringt in dich ein, du bist nicht in der Lage dich zu retten. Von allem abgetrennt bist du beladen mit einem ganzen Meer von traurigen Gefühlen und kennst deine Bestimmung nicht mehr.

 

Du siehst nicht, wer du wirklich bist und vom Leben kannst du nicht einmal mehr träumen. Keiner hilft dir aufzuräumen in deinem Inneren und deine Gefühle hindern dich daran, dir wirklich zu vertrauen. Machtlos scheinst du dahin zu treiben, ausgebrannt und leer.

 

Wie kommst du zurück?

 

Ja, so fühlt man sich kurz vor dem Ertrinken. Man kann nicht mehr kämpfen und merkt, der Kampf ist sinnlos. Voller Entsetzen hört man auf zu atmen und kann einfach nicht mehr.

 

In einer solchen Situation hilft es nur langsam und gleichmäßig zu schwimmen.

 

Nun, du steckst nicht im Wasser fest und das alles ist nur ein Bild, aber du hast aufgehört ruhig und gleichmäßig, sanft und liebevoll zu atmen. Fange damit an, ganz bewusst auf deinen Atem zu achten, dich dir zuzuwenden und dir so Aufmerksamkeit zu geben.

 

Nimm ein paar tiefe Atemzüge und lass deinen Körper sich anfüllen mit der Kraft deines Atems. Er vermag in sämtliche Zellen, in alle Winkel deines Körpers einzudringen. Atme gleichmäßig ein und wieder aus und spüre wie deine Bauchdecke sich hebt und senkt. Du bist nicht verloren, du lebst.

 

Vielleicht fällt es dir noch schwer in einen gleichmäßigen Fluss hineinzukommen, dann lege vielleicht deine Hände auf Herz und Bauch.

 

Lass Tränen kommen, wenn sie entstehen, vielleicht kannst du auch kräftig gähnen. Beginne immer wieder sanft deinen Rhythmus aufzunehmen, dir ganz zu vertrauen, was auch immer sich zeigt.

 

Magst du mal auf deine Körperhaltung achten? Sitzt du bequem und dennoch aufgerichtet oder fällst du in dir zusammen?

Haben deine Füße einen guten Halt auf dem Boden? Spürst du den Kontakt zur Erde, hast du einen festen Halt?

Gut ist es, dich anzulehnen, einen Halt im Rücken zu haben.

 

Beobachte jetzt noch einmal deinen Atem und fixiere, wenn du magst, einen Gegenstand in dem Raum, in dem du dich befindest mit einem weichen Blick. Das ist so ein wenig als ob du vor dich hinträumst und dich nicht wirklich auf diesen Gegenstand konzentrierst, so als ob du durch ihn hindurchschaust.

 

Vielleicht magst du aber auch deine Augen schließen, um ganz bei dir zu sein und dich noch mehr auf das Fließen deines Atems konzentrieren zu können.  Nimm dir Zeit, deinen Atem zu spüren, wie er in dich einfließt und wieder hinaus und sei gewiss, du bist getragen.

 

Was nimmst du in deinem Körper wahr?

Spürst du einen Druck, ein Ziehen, ein Stechen, einen Schmerz?

Lass deinen Atem dorthin fließen, sei ganz für dich da und nimm einfach nur wahr.

Du kannst auch deine Hand dahin legen, wo du etwas spürst. Das verändert die Energie und schafft Nähe und Vertrautheit.

Wenn du magst, dann tippe ganz sanft auf die Stelle/n, wo du etwas spürst, während du weiterhin bewusst atmest.

 

Sei dir auch bewusst, du bist Chef/in in deinem Haus. Hier hast du das Sagen. Kümmere dich um dich wie eine Mutter um ihr Kind. Sei liebevoll. Du musst nichts mehr verdrängen, lass alles da sein und nimm dir Zeit.

 

Vielleicht willst du dir vergeben, dass du dich so wenig um dich, um dein Inneres gekümmert hast , dass du dich einfach nicht kümmern konntest.

Du selbst hättest jemanden gebraucht, der dir zur Seite steht, der dir voller Liebe begegnet, dich trägt und hält, dich sanft streichelt, deine Hand hält und der es aushält, wenn da lange Zeit gar nichts kommt außer Schweigen.

Es ist alles gesagt, alles getan.

So viel ist gewesen und jetzt darfst du erst einmal zur Ruhe kommen und deine Gaben wieder spüren, die du mit hierher gebracht hast.

 

Lass dich führen von deinem Herzen, von deinen Gefühlen. Womöglich kommen Gedanken, Bilder oder Sätze oder einfach nur Tränen. Nimm alles nur wahr und bleibe so lange dabei wie du magst.

 

Vielleicht hast du das Gefühl: "Ich muss mich zu allem zwingen, nichts gelingt mir."

Lass dieses Gefühl da sein. Ja, dir gehen die Dinge nicht leicht von der Hand, ja und das ist okay so.

Ja, du schaffst es gerade nicht sie anzugehen, auch das ist in Ordnung und darf sein.

 

Vielleicht denkst du, die hat gut reden. Die kennt das Problem nicht.

Ich sage dir, ich weiß, wovon ich rede.

Ich hatte mich so weit von mir entfernt, dass ich Mühe hatte, meine Tag zu erleben.

Meine Arbeit blieb liegen und türmte sich auf.

 

 

Ein rundes Mandala aus Glas- und Spiegelsteinen
Der Kreativität Ausdruck verleihen

Was mir hier half, waren die schönen Dinge, die Kreativität, das Schreiben. Stück für Stück sind meine Bilder entstanden.

 

Was auch immer aus dir heraus will, halte es nicht fest in dir verschlossen, sondern bringe es zu Papier, bringe es in die Welt. 

 

Das können ein paar Striche sein, ein paar Wutkleckse, ein Satz oder auch völlig zusammenhanglose Worte.

Tauche ein in den Schatz deiner Kreativität und mache es dir zur Gewohnheit alles aufzuschreiben oder zu malen. Das befreit.

 

Lass einfach mal den Stift übers Papier gleiten ohne zu denken, keine Vorgaben, keine Ziele, einfach nur da sein.

 

 

 

 

Vielleicht brauchst du am Anfang ein wenig Hilfe und Unterstützung. Dann lade ich dich ein zu einer gemeinsamen Reise, einer Reise zu dir.

Du bestimmst das Tempo, die Richtung und den Weg. Alles was kommt darf sein.

Liebevoll darf ich dich vielleicht begleiten mit meinem Life Coaching, dir ein Wegweiser sein oder deine Aufmerksamkeit dahin lenken, wo du gerade anfängst wieder wahrzunehmen. 

Ich freue mich auf dich.

Rufe mich einfach an oder schicke mir eine Nachricht.

Du bist jederzeit herzlich willkommen.

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