Mitten ins Herz

Hey, hallo.

Geht es dir manchmal auch so? Es trifft dich hart. Selbstzweifel übermannen dich. Du fragst dich: "Bin ich auf dem richtigen Weg?"

Ich möchte meine Berufung leben, kann mich aber überhaupt nicht hineinfühlen, wie es ist, wenn ich meine Berufung bereits lebe.

 

Widerstand, nichts als Widerstand.  Er steht da wie eine große Mauer, ein unumgängliches Gemäuer, das nichts und niemanden durchlässt.

Du verharrst in Schrecken. So hattest du dir das nicht vorgestellt. Du wolltest deinen Weg mit Leichtigkeit gehen, keine solchen Bollwerke überwinden müssen.

 

 

 

Was kannst du tun?

 

Durch sanftes Atmen kommst du mehr bei dir an. Atme sanft ein und aus und konzentriere dich darauf, deinen Körper zu spüren.

Nimm wahr, wie du auf der Unterlage sitzt, wo deine Füße den Boden berühren, spüre in deine Hände und Arme hinein und erfühle deinen Kopf. 

Nun konzentriere dich auf den Widerstand und werde gewahr, wo genau er in deinem Körper sitzt. Atme ein paarmal sanft in diese Stelle hinein.

Vielleicht tauchen auch Gefühle auf. Lass alles so sein wie es ist, nimm einfach nur wahr.

 

Frage jetzt deinen Widerstand, was er braucht. Vielleicht braucht er Mut, Sicherheit  oder einfach nur Liebe.

Wenn du magst, kannst du ihn in den Arm nehmen und Liebe fließen lassen.

 

Vielleicht zeigt sich auch eine Angst. Dann frage auch sie, was sie braucht und schenke ihr eine liebevolle Umarmung. Geh dazu in deinen Herzraum und lass dein Herz sich öffnen. Manchmal ist das nur ganz wenig möglich. Sei bereit und nimm das an, was ist. Lasse es so sein, alles, was auftaucht, ist in Ordnung.

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