Download
Mitten ins Herz.m4a
MP3 Audio Datei 2.9 MB

 

 

 

Sich etwas erlauben                    

 

 

Mein Herz klopft wie wild. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Meine Gedanken fahren Karussell und kreisen immer wieder durch meinen Kopf. Da sind Wertungen, Ängste, das Gefühl nichts zu erreichen.

 

Kann ich mir erlauben, einfach da zu sein? Meinen Atem spüren, die Unterlage, auf der ich sitze? In mein Herz zu gehen und zu fragen, was es will?

 

Lebe ich mein Leben oder spiele ich nur eine Rolle? Diese Frage beschäftigt mich und immer wieder höre ich die Worte: "Du musst erfolgreich sein. Du hast doch noch nichts erreicht in deinem Leben. Wer bist du schon? Das kann doch nicht dein Leben sein, das du da lebst."

 

Genau, ich suche nach einer Entschuldigung, nach einer Ausrede. Es fällt mir schwer, einen Beitrag zu schreiben und warum komme ich nicht weiter?

 

Wie Schuppen fällt es mir von den Augen, als ich es wahrnehme. Da ist dieser Druck, dieses unheimliche Wort 'du musst'.

Es drängt mich ins Aus, wirft mich vollständig aus der Bahn und lässt mich verkrampft nach einer Lösung suchen. Du musst doch endlich etwas erreichen, du musst erfolgreich sein, du musst gut sein, du musst ....

 

Es ist eine unglaubliche Härte, eine eisige Kälte, die einen niederschlägt und zu Boden zwingt, so dass es aus ist mit den kreativen Gedanken. Es kann nichts fließen. Und ratlos steht man da und weiß nicht weiter.

 

Begeben wir uns wieder in den Fluss, indem wir uns befreien von diesem 'du musst'. Ich erlaube mir einfach gar nichts tun zu müssen. Ich bin vollkommen frei. Und plötzlich ist es als könne ich fliegen.

 

Spüre selbst einmal in dich hinein wie gut es dir tut, wenn du dir sagst 'ich darf', ich entscheide selbst, was mir gut tut.

Überwinde deine Angst vor diesem Gefühl nicht gut genug zu sein und erlaube dir, Fehler zu machen. Ich tue es, weil es mir Freude macht, weil ich mich gerne mitteile oder zeige. Vielleicht mache ich es anders als die anderen.

 

Auf jeden Fall bin ich frei, mein Leben so zu gestalten wie ich es will. Lerne diese Weichheit in dir kennen und sage:  "Ich kann, ich darf, ich bin okay". Atme tief deine Vorurteile und deine harten Ansagen aus und lasse alles los, womit du dich selbst bedrängst. Du darfst dich so zeigen wie du bist.

 

Du bist geliebt und keiner verlangt von dir irgendwelche großen Taten - außer du selbst. Schau mal auf die kleinen Dinge in deinem Leben und sei zufrieden, dass du sie erreicht hast.

 

Vielleicht hast du sorgsam deine Zähne geputzt, dir liebevoll die Haare gekämmt, einen schönen heißen Tee gekocht oder du bist ein paar Schritte gelaufen und hast dir vielleicht mit besonderer Aufmerksamkeit die Natur angesehen. Was auch immer du über dich denkst, schau auf die kleinen Dinge in deinem Leben, die du erreichst und suche nicht nach großen Taten.

 

Bewundere  deinen Atem und freue dich daran, wenn du spürst wie er durch deinen Körper fließt.

 

Hier sein

 

Das ist das wahre Leben,

sich Liebe geben.

Sich nehmen gerade so wie man ist,

darauf achten, dass man sich nicht vergisst

und dass man nicht in Sorgen verfällt.

 

Geh mit offenen Augen durch die Welt

und höre auf um dich zu kreisen,

du musst dir gar nichts beweisen.

Öffne einfach die Tür

zu dir

mit einem du darfst.

Du wirst sehen, wie schnell du deine Energiefresser entlarvst.

 

Hole ganz tief Luft,

atme ein einen köstlichen Duft.

Du kannst dich auch selbst berühren

und deine Gedanken in eine andere Richtung führen.

Sei einfach gut zu dir

und bleibe im Hier.

 

- Claudia Karoline Baur -


 

 

 

 

Stress abbauen

 

 

Hallo, ihr Lieben und herzlich willkommen.

Wieder einmal steht sie da, die alles entscheidende Frage: Was will ich heute erleben?

 

Gerade habe ich mich auf dem Trampolin von altem Rost befreit, von Müdigkeit in den Gliedern und mit Body Talk Access aufgeräumt in meinem Körper, so dass der Stress abfließen konnte.

 

Manchmal frage ich mich, wo kommt so viel Stress überhaupt her? Warum macht mir etwas Druck und lässt mich nicht zur Ruhe kommen?

 

Ich atme erst einmal tief aus und ein und lade dich auch zu ein paar langen, weichen Atemzügen ein. Spür bewusst in deinen Bauch und nimm wahr wie er sich hebt und senkt.

 

Bei mir ist alles noch angespannt und will kaum weich werden.

 

Ich mache die Annehmübung und akzeptiere, dass dieses Stressgefühl ein Teil von mir ist, eine Erfahrung, die zu mir gehört und die gerade jetzt wichtig für mich ist. Körperlich ballt sich mein Druck im Kopf zusammen. Was nimmst du in deinem Körper wahr?

Genau, annehmen, was ist - ein großes Geschenk, das du dir selbst machen kannst. Wenn Ängste, Blockaden oder Zweifel hochkommen, dann nimm auch sie an. Bedanke dich bei ihnen, dass sie sich zeigen. Atme tief in sie hinein.

 

Jetzt brauche ich ein wenig Geduld, damit sich das Angenommene manifestieren kann. Ich koche mir erst mal einen schönen Tee und höre nach innen, was genau mir jetzt noch gut tut. Ich laufe durchs Haus, blättere in einem kleinen, hübsch gestalteten Büchlein und finde hier die Frage:

In welchen Situationen fühle ich mich so richtig wohl?

 

Ich spüre erst einmal hinein, wie sich dieses Wohlgefühl in mir ausbreitet. Dabei merke ich, ich fühle mich wohl, wenn ich mit anderen gute Gespräche habe, bei denen genau die passenden Sätze und Fragen nur so aus mir herauspurzeln. Das ist eine Wohltat und genau das sind die Situationen, die ich gerne vermehren möchte in meinem Leben.

Noch einmal vertiefe ich mich in mein Wohlgefühl und diesmal will es mir nicht so recht gelingen. Da ist ein Widerstand und ich frage ihn:

"Was brauchst du?"

 

Dieser Widerstand bittet mich, in meinen Herzraum zu gehen, mich selbst zu umarmen und tief ein- und auszuatmen. Er braucht Heilung. Da ich ihn körperlich als Druck wahrnehmen kann, lasse ich Licht dorthin fließen, heilendes Licht, in meinem Fall ist es grün. Diese Farbe steht für Balance und sie breitet sich in meinem ganzen Körper aus.

 

Ich gehe nun mit all meiner Konzentration, mit meinem ganzen Bewusstsein an die Stelle in meinem Körper, an der es so stark drückt / schmerzt und bringe mehr und mehr Aufmerksamkeit dorthin.

 

Hier ist etwas, das lange verborgen war und nun meine ganze Zuwendung braucht. Dabei hole ich Energie aus meinem Herzraum und führe sie dorthin wo es schmerzt. Jedes Mal, wenn Energie aus meinem Herzraum in die belastete Stelle fließt, spüre ich Wärme und eine angenehme Schwere in meinen Füßen. Ich denke an die wohltuende Situation und bleibe weiterhin bewusst im  Schmerz.

 

Und ich spüre, da ist ein Teil von mir, der meine Aufmerksamkeit braucht. Mit Hilfe eines Kissens nehme ich diesen Teil in meine Arme und spüre, wie Wärme zwischen uns zu fließen beginnt. Ich kann sie in meinem Herzen wahrnehmen. Ich spüre Mitgefühl für diesen Teil, was auch immer er erlebt hat und lasse es eine ganze Weile fließen. Wichtig dabei ist tiefes Ein- und Ausatmen, denn das hat meinem Anteil gefehlt.

 

Da sein, halten, gleichmäßig weich und tief atmen, das entspannt und lässt den Druck / Schmerz ganz langsam, Stück für Stück ins Fließen kommen.

Ich wiederhole diese Übung mehrmals und jedes Mal wird es leichter.

 

Näher zu dir mein Herz

 

Ich will dich drücken,

mein Herz,

dir näher rücken.

Du willst mich erquicken,

mir deine Zuneigung schicken.

 

Ich will dich erblicken,

lernen, wie wir ticken,

dich nicht mehr ersticken,

deine Schwachstellen flicken,

damit wir Frieden kriegen,

die Angst besiegen,

uns in den Armen liegen

oder in Höhenflügen fliegen.

 

Ich widme dir Zeit,

kümmere mich um dein Leid

und lebe Zufriedenheit.

 

         -  Claudia Karoline Baur -