Der liebevolle Ordnungsfinder

 

Fühlst du dich oft ausgelaugt und lustlos, deine Laune ist im Keller und du weißt nicht, woher das kommt?

Schau dich doch mal in deiner Umgebung um.

Wo hast du deinen Schlüssel? 

Sind deine Kleider an ihrem Platz?

Was liegt da noch so alles herum?

Weißt du überhaupt noch, was du alles hast?

 

Herrscht in Schränken und Regalen Ordnung, oder könnten die mal wieder eine gründliche Durchsichtung gebrauchen?

 

Die Suche nach Dingen, die irgendwo herumliegen, aber auch eine ungeordnete Umgebung zieht an unserer Stimmung. 

 

Du suchst und verschwendest deine Zeit, du hortest und findest bald keinen Platz mehr für die Dinge, die dir wirklich am Herzen liegen.

 

Weißt du überhaupt noch, was dir wichtig ist?

Überall stehen Dekogegenstände und verbreiten dennoch kein Wohlgefühl in dir und deiner Wohnung?

 

Du fühlst dich ausgelaugt und vielleicht sogar müde, deine depressive Stimmung hängt förmlich in der Luft. Weil du nicht mehr durchblickst hast du einen hängenden Kopf und vielleicht wirst du  auch träge in den Beinen. 

 

Glaubst du, dass deine Umgebung zu deiner Stimmung beiträgt? Es gilt nicht nur fürs Essen, dass das Auge mitisst. Eine ansprechende Optik hebt unsere Lust zu essen, macht gute Laune und regt den Appetit an.

Wenn du in einer Wohnung lebst, in der du nur noch ein Durcheinander anschaust, in der du alles voll gestellt hast oder wo alles durcheinander liegt, dann wird dein Auge müde sich das anzuschauen, deine Stimmung fällt und du wirst kaum noch gute Laune spüren. 

 

Was ist da zu tun?

In diesem und in meinen folgenden Artikeln gebe ich dir Tipps für ein schönes Wohlfühlambiente.

 

 

Ordnung schaffen mit Herz und System

Setze dich erst einmal hin und wenn du magst, atme ein paarmal sanft ein und aus. Dann kannst du dir eine aufgeräumte Wohnung vorstellen. Wie sieht für dich eine schön gestaltete Wohnung aus?

So kannst du deine Stimmung erst mal ein klein wenig anheben und dein "System" auf Ordnung einstellen.

 

Möglicherweise läuft jetzt erst mal so eine alte Schallplatte in dir ab, die immer wieder sagt, das schaffe ich doch sowieso nie, ach, das ist mir doch alles viel zu viel. 

 

Ja, das ist viel und deshalb ist es wichtig, diese ganze Arbeit in kleine Häppchen einzuteilen, damit sie dir nicht über den Kopf wächst. Spüre in dich hinein, wieviel du dir gerade zutraust.

 

Vielleicht beginnst du erst einmal,  umherliegende Gegenstände zu sammeln. Sollten es viele Teile sein, dann kannst du sie ordnen nach:

  • Wegwerfteilen
  • wird in diesem Raum aufbewahrt
  • in einen anderen Raum bringen oder einer anderen Person schenken oder verkaufen
  • ähnliche Teile zusammenpacken (z.B. Kleider, Schreibzeug, Bücher, Spielzeug)

Wenn zu viel herumliegt, hilft es auch manchmal, alles mit einem Besen zusammen zu fegen und erst mal einen großen Berg entstehen zu lassen. Dann kann man nach und nach mit Hilfe der oben stehenden Kriterien durchsortieren.

Bitte überlege beim Sortieren noch nicht, ob du den Gegenstand behältst oder weggibst. Das kommt erst in Schritt 2. Hab Geduld mit dir und schimpfe dich nicht, dass du so viel gekauft hast. 

 

Solltest du gleich mit dem Aufräumen deiner Möbel beginnen, weil nicht viel herumliegt, dann fang ganz klein an und nimm dir nur ganz wenig vor: 

 

Räume ein Schrankfach, eine Schublade oder ein Regalfach aus und sortiere die ausgeräumten Gegenstände nach den folgenden Kriterien:

  • wegwerfen
  • verschenken oder verkaufen
  • aufbewahren und ins ausgeräumte Teil zurückstellen
  • aufbewahren und woanders hin räumen
Höre rechtzeitig auf mit deiner Arbeit. Du brauchst nämlich am Ende immer noch Zeit, dich um deine abgelegten Stapel zu kümmern. 

 

Du hast also zunächst einmal vier Stapel, um die du dich dann weiter kümmern wirst, wenn du deine Arbeit beenden möchtest. Denn wenn du erst einmal angefangen hast, dir vielleicht eine richtig tolle Musik eingelegt hast, die dich motiviert, dann wirst du vielleicht Lust bekommen weiter zu machen und das Aufräumen fortzusetzen. 

Hier noch ein paar Ideen zum Aussortieren:

Dinge, die lange nicht gebraucht wurden, einfach mal wieder in Gebrauch nehmen und dann entscheiden, ob sie noch benutzt werden sollen oder vielleicht doch weg können.

Beim Verschenken kannst du  Sozialkaufhäuser, Flüchtlingsinitiativen oder Kleiderkammern nutzen, wo sich andere über die schönen Dinge freuen und noch etwas damit anfangen können.

 

 

Bei der Farbwahl dem Herzen folgen

Wenn du mit dem Aufräumen abgeschlossen hast, magst du dir vielleicht bewusst werden, welche Farbe dich am meisten anspricht, wenn du an den Raum denkst, den du gerade aufgeräumt hast.

 

Stell ihn dir in diesen Farben und in der von dir gewünschten Ordnung vor. Lass Kerzen leuchten oder Metall funkeln und zaubere in Gedanken eine kuschelige Atmosphäre in deinen Traumraum.

 

 

Lass diese Farbe und die Ordnung erst einmal auf dich wirken und nimm wahr wie du dich dabei fühlst.

 

Wenn du dich nicht gleich auf eine Farbe festlegen magst, kannst du auch mit verschiedenen Farben spielen, um herauszufinden, was am besten zu dir passt und was sich stimmig anfühlt.

Oder du holst ein paar Gegenstände in verschiedenen Farben und probierst einfach mal aus, was am besten aussieht.

 

Wenn du deine Hauptfarbe gefunden hast, dann suche dir zwei weitere Farben, die dazu passen. Du kannst dich hierbei an den Komplementärfarben orientieren. Magst du lieber dezente Farben oder kräftige Nuancen? 

 

Wenn du dich in einer eher trüben, depressiven Stimmung befindest, dann solltest du warme, weiche Farbtöne wählen. Alle Farben mit einem Blauanteil dämpfen eher die Stimmung und sollten vorsichtig verwendet werden.

 

Um einen Farbton auszuprobieren kann es sinnvoll sein, erst einmal eine weniger starke Farbgebung zu vermeiden und sich für Pastelltöne zu entscheiden, die etwas zurückhaltender sind.

Bei der Wahl der Farbe, kannst du den Fußboden mit in Betracht ziehen, einen Teppich, den du ausgelegt hast oder andere Einrichtungsgegenstände. Vielleicht findest du hier einen Farbton, an dem du dich orientieren kannst.

Auch Dekogegenstände können Aufschluss geben über die von dir bevorzugte Farbe.

 

Wo setzt du Akzente? Was darf auf keinen Fall fehlen? Was ist dir wichtig?

 

 

Mit Gefühl die Formen wählen

Wenn du dich auf drei Farben festgelegt hast, kannst du schon einmal schauen, wo diese Farben in deiner Wohnung bereits auftauchen.

Dekogegenstände, die nicht in deine Farbwahl passen, kannst du gleich einmal durchsortieren in brauchbare, ungeliebte vielleicht sogar beschädigte zum Wegwerfen.

 

Diejenigen, die du behalten willst, die aber derzeit nicht zu deiner Lieblingsfarbe gehören, kannst du erst einmal aufbewahren und wegräumen. Vielleicht kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt noch gebrauchen.

 

Wenn du dich auf Farben festgelegt hast, kannst du eventuell noch eine bestimmte Form auswählen. Es können eher runde Teile oder aber eckige Teile sein. Oder die Form passt gerade besonders gut zur Jahreszeit.

Damit hast du dir auch eine Einkaufshilfe geschaffen, wenn du wieder einmal Dekoartikel kaufen möchtest. Du wirst schneller und treffsicherer etwas finden und das muss nicht einmal viel Geld kosten. Finde heraus, was dir jetzt gerade gut tut.

 

Wenn dir das alles ein bisschen zu viel für den Anfang ist, kannst du gerne meine Hilfe in Anspruch nehmen. Ich helfe dir beim Aussortieren oder Dekorieren auch online. Wann möchtest du anfangen, deine Umgebung aufzupeppen?


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