Gefalle ich mir?

Lagst du dir schon einmal selbst in den Armen? Hattest du dich schon mal so richtig lieb? Bist du deine große Liebe?

Wie schreibst du deine Geschichte? Was tut dir am meisten weh?

 

Haben dich diese Fragen auch schon einmal beschäftigt oder bist du ganz neu auf dem Weg zu dir? Egal wo du gerade stehst, es lohnt sich allemal sich diese Fragen zu stellen.

In diesem Artikel gehe ich diesen Fragen nach und stoße auf das Thema der Wertlosigkeit und auf den Zweifler.

 

Vielleicht fällt es dir ganz leicht, dich in den Arm zu nehmen, liebevoll zu dir zu sein. Möglicherweise bist du aber auch böse auf dich, weil du dir selbst nicht vertraust oder weil du dich wertlos fühlst. Du kennst dich selbst nicht so genau, hast keinen Zugang zu deinen Gefühlen und hältst manchmal einfach die Luft an ohne zu wissen warum. 

 

Hast du schon einmal bewusst deinen Atem gespürt, wie er durch deine Nase eindringt, dein Zwerchfell weitet und bis in deinen Bauchraum einfließt?

Dann lass es jetzt einfach mal geschehen. Spür nach, wie der Strom deines Atems durch dich hindurchfließt, wie er ganz tief in dich eindringt.

Vielleicht spürst du, wo das Gefühl der Wertlosigkeit in deinem Körper sitzt. An welcher Stelle nimmst du es wahr? Atme hierhin und beginne den Widerstand zu schmelzen, den dieses Gefühl hervorruft.

Das Gefühl von Wertlosigkeit entsteht meist in unserer Kindheit, wenn uns z.B. eine Erziehungsperson abgewertet oder unsere Arbeit schlecht gemacht hat. Auch Streitigkeiten zwischen den Eltern können das Gefühl von Wertlosigkeit hervorrufen. Viele erfahren es im Beruf oder in der Beziehung, wo man ihnen mit zu wenig Achtung begegnet, ja wo sie auch sich selbst gegenüber keine Achtung haben. Da ist keine Liebe da, wenn man einen Fehler gemacht hat. Man fühlt sich nicht gut genug, nicht genug gesehen und das tut weh.

 

Vielleicht magst du einmal beim Ausatmen etwas von dem Schmerz loslassen. Atme alles heraus, was dich belastet. Lass dabei ruhig ein Geräusch entstehen. Achte beim Einatmen darauf, dass du sanft einatmest, erzwinge nichts. Lass alles fließen.

Werde auch gewahr: Du bist nur für dich verantwortlich, nicht für andere und für deren Gefühle. Konzentriere dich nur auf dich und steh dir selbst bei, wenn dich die Schwere dieses Themas fast zu erdrücken scheint. Atme sanft in deinen Körper hinein, durch die Nase ein und durch die Nase wieder heraus.

 

Mentalfeldtechnik


Gerne helfe ich dir, deinen Körper mit Hilfe der Mentalfeldtechnik auszuklopfen und durch deine Gefühle durchzugehen. So kannst du diese Methode erlernen und selbst anwenden, wann immer du sie brauchst. Ein Satz, den du ausklopfst, könnte in etwa so lauten: "Obwohl es mich wütend/traurig macht, dass ich bei ..... versagt habe und ich mich wertlos fühle, achte ich mich und nehme mich so an wie ich bin und erlaube mir erfolgreich zu sein.

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Ich mag mich
Ein Gedicht, das dich zur Ruhe kommen lässt und dir hilft, deinen Wert zu sehen und dir zu verzeihen.
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Gespräch mit deiner Seele

Vielleicht magst du deiner Seele etwa Folgendes sagen:

"Liebe Seele, es tut mir leid, dass ich meine Kraft nicht gesehen habe, meine Stärke. Es ist gar nicht so leicht, wieder zu mir zurück zu finden. Bitte hilf mir dabei, geliebte Seele, mich mehr und mehr zu finden.

Ich will mich verstehen und all die Dinge sehen, die mich verletzten. Bitte steh mir bei. Ich weiß, dass du mir hilfst und ich vertraue dir. Zeig mir meinen Weg, den Weg der Liebe und der Leichtigkeit und befreie mich von alten Zwängen. Ich will dich halten und ich weiß, du hältst mich." (Spüre nach)

 

Wenn du irgendwo Schmerzen spürst, dann atme sanft in die Stelle hinein und lass deinen Atem fließen. Oft sind es unerlöste Traumata, die uns blockieren und es unserer Seele erschweren, ganz in uns einzudringen, sich voll und ganz mit uns zu verbinden. 

Oder du merkst: Ich stehe nicht so ganz hinter dem, was ich tue, bin in diesem "Wertlos-Modus" gefangen und beginne an mir und meinem Tun zu zweifeln.

 

Dem Zweifler begegnen

Stell dir in Gedanken einfach mal die Wertlosigkeit gegenüber. Vielleicht kannst du Kälte spüren oder dein Atem stockt, du beginnst vielleicht sogar zu weinen. Eventuell fühlst du dich sehr klein und kannst dich kaum auf den Beinen halten. Lass alles da sein.

Dann beginne, mit der Wertlosigkeit zu sprechen. Sag ihr vielleicht: "Ich sehe dich, ich nehme dich wahr. Es war mir nicht klar, dass es dich gibt. Irgendwie habe ich dich vermisst. Du hast mir gefehlt. Du bist ein wichtiger Teil von mir und ich habe dich lieb. Ich verstehe dich so gut und weiß wie du dich fühlst. Du bist eine besondere Gabe, ich habe dich nie so gesehen. Ich kenne dich so sehr, du bist mir vertraut, ich habe dich deutlich gespürt in meinem Leben, ja ich habe dich erschaffen. Es war schrecklich sich so zu fühlen. Und doch habe ich durch dich viel gelernt. Du hast mich begleitet auf meinen Wegen und hast mich nachdenken lassen über die Dinge, die mir begegnen. Warum ist das so, habe ich mich oft gefragt, warum gelingt mir nichts, ja das hat mich ganz schön geplagt. Du warst mir immer ein treuer Begleiter, aber jetzt weiß ich, dass ich etwas kann und ich kenne meine Fähigkeiten. Ich will jetzt aufhören, mich schlecht zu machen und zu verurteilen." (Sage es so, dass es für dich stimmig ist und fühle es)

"Ich will meinen Weg in Sicherheit und Frieden gehen. Sage mir, dass ich es gut gemacht habe und richtig."  (Lass alle Zweifel abfließen. Atme sanft, ganz sanft.)

 

Wenn du magst und du die Mentalfeldtechnik bereits kennst, kannst du folgenden Satz klopfen:

"Obwohl ich Zweifel habe, dass ich alles richtig gemacht habe, achte ich mich und nehme mich so an wie ich bin."

 

Dem Zweifler zuwenden


Du kannst dich jetzt deinem Zweifler zuwenden und sagen, wenn du magst:

"Du bist mir eher lästig. Und doch habe ich dich gebraucht. Ich habe dich gebraucht, damit ich aufwache

und sehe, wie wenig ich empfange vom Leben. Ich fühle mich dir gegenüber fremd, nicht verstanden,

nicht gesehen, nicht gewürdigt mit all dem, was ich tue. (Vielleicht kommt Wut) 

Nein, du siehst mich nicht so wie ich wirklich bin, du vertraust mir nicht, ich vertraue mir nicht.

Deshalb stehst du da und bist so laut, damit ich dich hören kann und endlich genauer hinsehe.

Gefällt es mir, was du da tust? Nein, ich habe keine Lust auf dich. 

Aber ich merke, dass du mich zum Nachdenken bringst. Ich zweifle doch nur, weil ich nicht genau weiß,

was ich will. 

Wie will ich aussehen, wie will ich auftreten, was will ich erreichen? Das ist doch der Knackpunkt.

Solange ich das nicht für mich kläre, tauchen Zweifel auf, bin ich unsicher."

Wie ich herausfinde, was genau ich will kannst du im nächsten Artikel lesen.

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